KNAUF PERLITE - Die Innovation im Bereich Fassadendämmung

Verarbeitung von Knauf Perlite

Meistens wird Perlite in seinen verschieden veredelten Arten aus dem Sack in den Anwendungsbereich geschüttet.

Anders bei der Kerndämmung im Einblasverfahren: Um die Hydrophobierung nicht zu beschädigen, wird der rieselfähige Dämmstoff mit einem so genannten Hypermat (Einblasmaschine zum Einblasen von Perlite) maschinell eingeblasen. Der Hypermat ist ist eine Maschine, bei der das einzelne Korn nur minimal geschädigt wird, weil es auf einem Luftkissen durch den Einblasschlauch in den Hohlraum des Mauerwerks transportiert wird.


Besser als Schüttung: Einblasdämmung mit dem Hypermat

Herkömmliche Einblasmaschinen haben Häckselwerke und Zellradschleusen (Hersteller von Zellradschleusen-einblasmaschinen  sind z.B. X-Floc, Krendel oder Stewart). Zellradschleusenmaschinen können durch ihren mechanischen Einfluss das einzelne Korn im wahrsten Sinne zerkleinern und zerstäuben. Das ist nicht erwünscht, weil so ein hoher Materialverbrauch mit entsprechenden Mehrkosten entsteht.

 

Der Hypermat hingegen wird nur mit Druckluft und einem unter Druck stehenden Druckkessel betrieben. Ein Kompressor, mit dem der Druck erzeugt, produziert pro Minute bis zu 3000 Liter Luft. Bei uns werden sog. Schraubenkompressoren verwendet, die mit Diesel als Brennstoff betrieben werden.


Fachbetriebe für Kerndämmung im Einblasverfahren, die mit dem Hersteller Knauf Perlite zusammenarbeiten, sind autorisiert, den Dämmstoff nur mit dem Hypermaten zu verarbeiten. Die Verarbeitung wird mit den notwendigen Arbeitsschutzmaßnahmen wie Staubschutz ausgeführt.

Verwendungsbereiche von Perlite

Perlite Isoself wird beispielsweise in Decken eingeblasen oder geschüttet, dieser Dämmstoff ist nicht hydrophobiert und darf auf keinen Fall in zweischaliges Mauerwerk eingefüllt werden.
Bei uns wird Perlite-Hyperdämm-Mineralkörnung nur in Hohlschichtmauerwerk eingeblasen. Zur maschinellen Verarbeitung eignet sich auch das Produkt Hyperlite KD, ist aber nicht üblich weil dieser Schüttdämmstoff schlechter dämmt als Perlite-Hyperdämm-Mineralkörnung.

Der Produktionsprozess

Knauf Perlite Dämmung

Hauptbestandteile des Rohperlits sind Aluminium- und Siliziumoxid Perlitgestein.

 

Im Produktionsvorgang wird Perlite Hitze ausgesetzt auf 1.000° C. Dabei dehnt sich das Gestein um ein Vielfaches aus wie Maiskörner, die unter Hitzeeinwirkung zu Popcorn werden.

 

Um es für Kerndämmung für Hohlschicht-mauerwerk brauchbar zu machen wird es mit einem Hydrophobierungsmittel imprägniert.

Der „ökologische Rucksack“

Die größten Perlitgesteinvorkommen findet man in Griechenland. Dort wird das Gestein in großen und kleinen Brocken nach Abbau auf Schiffe verladen und unter anderem nach Nordeuropa transportiert. Durch Abbau und Transport entsteht der erste Teil der Produktionskosten.

 

Im Dämmstoffwerk angekommen werden die Perlitgesteinsbrocken mechanisch zerkleinert und zu einer Sand artigen Konsistenz verarbeitet. Der „Perlitsand“ wird anschließend in einer Art Hochofen hohen Temperaturen ausgesetzt und wie oben beschrieben zu einem Vielfachen seiner Größe expandiert. Hierbei wird sehr viel thermische Energie aufgewendet. Im eingebauten Zustand ist jegliche Form von Perlite ein sehr guter, unverottbarer Dämmstoff, der keine Ausgasungen erzeugt und keine Emmissionen verursacht.

 

Dem Endverbraucher muß aber klar sein, dass im Vergleich zur Herstellung  anderen Dämmstoffen mehr Energie verbraucht wird. Wie bei Gipsbaustoffen kann Perlit-Gestein gering radioaktiv belastet sein. Die Belastung ist für den Endverbraucher aber unbedenklich!

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WAS IST PERLITE?

Perlite ist ein Gestein vulkanischen Ursprungs.

In der Natur kommt  Perlitgestein in fast unbegrenzten Mengen vor. Der Korndämmstoff Perlite verrottet nicht und ist gegen Insekten resistent.

 

Der Dämmstoff Knauf Perlite wird hauptsächlich eingesetzt zur Dämmung im Einblasverfahren von zweischaligem Hohlschicht-mauerwerk.

 

Perlite brennt nicht und hält Temperaturen bis zu  1.000° C über kurze Zeit stand. 

EIGENSCHAFTEN von

KNAUF PERLITE

 

  • besteht aus Aluminium- und Siliziumoxid
  • Hauptvorkommen in Griechenland
  • widerstandsfähig
  • nicht brennbar
  • kurzzeitig temperaturresistent
    bis 1.000°
  • keine Emmissionen
  • rieselfähig

ENERGIEVERBRAUCH

Kerndämmung mit Knauf Perlite in der Hohlschicht

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